24. August 2015

Der Vor­stand

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Nach zwei­jäh­ri­ger Amts­zeit schied der bis­he­ri­ge Vor­stand unter Lei­tung von Kai Becker und Jonas Lan­ge­feld regu­lär aus. Mit dem Vor­stands­wech­sel voll­zog sich auch ein Struk­tur­wech­sel im BdZM. Der Vor­stand besteht nun­mehr aus sechs Pos­ten mit ent­spre­chen­den Aufgabengebieten.

Neu­er ers­ter Vor­sit­zen­der ist Maxi­mi­li­an Voß aus der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke, unter­stützt vom zwei­ten Vor­sit­zen­den Arne Elvers-Hül­se­mann aus der Uni Kiel. Gene­ral­se­kre­tär wur­de Leon Sonn­tag der Frei­bur­ger Universität.Vorstand für Öffent­lich­keits­ar­beit ist Lot­ta West­phal eben­falls aus Wit­ten. Vor­stand für Kom­mu­ni­ka­ti­on ist Sabri­na Knopp, Stu­den­tin an der Uni Köln. Als ehe­mals ers­ter Vor­sit­zen­der beglei­tet Kai Becker der Uni Ham­burg nun die Posi­ti­on des Imme­dia­te Past Pre­si­dent, in wel­cher er für einen flie­ßen­den Über­gang und ein sinn­vol­les Abschlie­ßen von Pro­jek­ten aus der letz­ten Amts­zeit sorgt.

Alle Vor­stän­de wur­den mit gro­ßem Ver­trau­en in Ihre zwei­jäh­ri­ge Amts­zeit geschickt. Die 35 Dele­gier­ten stimm­ten durch­weg mit über 90 Pro­zent ja und ohne Gegenstimmen.

Neu ist die Ein­füh­rung von Res­sorts, also Unter­grup­pen zu defi­nier­ten Auf­ga­ben­ge­bie­ten, in wel­chen Stu­den­ten der Zahn­me­di­zin, ins­be­son­de­re Fach­schafts­an­ge­hö­ri­ge, unter Lei­tung eines gewähl­ten Vor­stan­des an ein­zel­nen Pro­jek­ten arbei­ten. So beschäf­tigt sich das Res­sort Inter­na­tio­nal, geführt durch den zwei­ten Vor­sit­zen­den, mit allen poli­tisch-struk­tu­rel­len The­men auf Euro­pa und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne. Dies kann die Durch­füh­rung von Erhe­bun­gen, Unter­stüt­zung von Posi­ti­ons­pa­pie­ren oder Bekannt­ma­chung von Neu­ig­kei­ten sein.

Mit Felix Roth aus der UniWitten/Herdecke haben wir einen erfah­re­nen Fach­schaft­ler für das Res­sort BuFa­Ta gewin­nen kön­nen. Er steht für alle die BuFa­Ta aus­rich­ten­de Fach­schaf­ten zur Unter­stüt­zung bereit, sichert die Qua­li­tät und Über­gän­ge zwi­schen den Ver­an­stal­tun­gen und bil­det so eine wich­ti­ge Schnittstelle.

Jonas Kil­ger aus Erlan­gen absol­vier­te bereits zwei Jah­re im Vor­stand des Zahn­me­di­zi­ni­schen Aus­tausch Dienst ZAD. Durch sei­ne Erfah­rung auf die­sem Gebiet ist er nun ers­ter Ansprech­part­ner im Res­sort Aus­tausch und Famu­la­tur. Dies kön­nen Eras­mus Auf­ent­hal­te, Aus­tau­sche über die Inter­na­tio­nal Asso­cia­ti­on of den­tal Stu­dents IADS, oder auch das Euro­pean Visi­ting Pro­gram von EDSA, dem Euro­pa­ver­band der Zahn­me­di­zin­stu­die­ren­den, sein.

Wir freu­en uns sehr, mit Felix und Jonas für die Res­sorts BuFa­Ta sowie Aus­tausch und Famu­la­tur zwei sehr erfah­re­ne und enga­gier­te Unter­stüt­zer gefun­den zu haben, die sich auf die­se bei­den Schlüs­sel­po­si­tio­nen der extra­cur­ri­cu­lä­ren zahn­me­di­zi­ni­schen Aus­bil­dung kon­zen­trie­ren, und hof­fen dadurch die Qua­li­tät bei­der wei­ter stei­gern zukönnen“,s o Maxi­mi­li­an Voß, 1. Vor­sit­zen­der des BdZM.

Ger­ne hei­ßen wir wei­te­re Res­sort­lei­ter will­kom­men, und freu­en uns über eure Anregungen

Quel­le: Den­t­af­resh #2 2016


MXV_25011. Vor­sit­zen­der Maxi­mi­li­an Voß

Alter: 23
Geburts­ort: Kiel, Hol­stein
Uni, Semes­ter: Wit­ten, 9.
Lieb­lings­kurs: Hygie­ne­prak­ti­kum
Hass­kurs: Neu­ro­ana­to­mie

BdZM-Zwei­jah­res­ziel:
Ver­gleich­ba­re Stu­di­en­gän­ge an allen 30 Deut­schen Uni­ve­ri­sä­ten. Fai­re und moder­ne Ausbildung.

 

Max nimmt sein Früh­stück herz­haft mit einem Kaf­fee dazu. Als Lieb­lings­kei­dungs­stück das Hemd, will er im BdZM Aus­tausch und Poli­tik vor­an­brin­gen. Sei­nen Fisch isst er am liebs­ten bei Gosch, Fleisch dann lie­ber als King des Monats. Mit sei­nem Lebens­mot­to „Hau drauf“ hat er kei­ne Pho­bi­en und muss­te beim Zeit-Inter­view von Jan Böh­mer­mann doch sehr lachen. Oft googelt Max nach Yacht-online  über den Atlan­tik segeln, das wäre mal was. Der wich­tigs­te Wert ist ihm Zeit. Stan­des­ge­mäß treibt ihn der Gedan­ke an einen Por­sche Tur­bo dazu an, oder ist es doch der Platt­fuß? Sport lie­ber nicht, zu vie­le Kno­chen­brü­che. Ver­lie­ren tuter­höchs­tens mal den Poe­trys­lam. Noto­risch­zu­vie­le Straf­zet­tel, kom­men ihm unter der Dusche die bes­ten Geschäfts­ide­en. Schlech­te Struk­tur nervt ihn, auch des­we­gen gefällt ihm das Selbst­stu­di­um, wäre da nur nicht­die­se Work-Life-Balan­ce. Ehren­amt­be­treibt er für die Gemein­schaft, es kommt auf die Sache an.


MXV_24852. Vor­sit­zen­der Arne Elvers-Hülsemann

Alter: 24
Geburts­ort: Pin­ne­berg, Holstein
Uni, Semes­ter: Kiel, 5.
Lieb­lings­kurs: Phan­tom I
Hass­kurs: Biochemie/Neuro

War­um Ehrenamt?
Toghe­ter is better

Das Früh­stück herz­haft, der Kaf­fee schwarz, Arne ist ein Out­do­or­typ. Ski- und Berg­wan­dern, Kanu­rei­sen, Segeln, Rudern, Renn­rad­fah­ren. Ein Leben im Sin­ne des Land-Rover Defen­ders: „Wir kön­nen alles schaf­fen, wir müs­sen nur wol­len.“ Arne strebt nach Kon­ti­nui­tät; sta­bi­le Leistungen,die Zufrie­den­heit brin­gen Antrei­ben tun ihn Frust und Unzu­frie­den­heit – “Wenn es nicht glatt ist, kann man lau­fen“. „Was ich schon immer tun woll­te? Tat ich.“ Ein Self­made­man, dem nach­ge­sagt wird, alles zuschaf­fen. Erver­brach­te so eini­ge Mona­te in ver­schie­de­nen Län­dern. Neben dem Stu­di­um ist er Inha­ber des Fami­li­en­un­ter­neh­mens. Zwi­schen 10 und 20 war sei­ne größ­te Her­aus­for­de­rung Geld. Zur Zahn­me­di­zin kam er über eine Aus­bil­dung zum Mikro­tech­no­lo­gen im Fraun­ho­fer-Insti­tut. Im BdZM will er das cur­ri­cu­lä­re Stu­di­ums­ni­veau heben und zu extra­cur­ri­cu­lä­ren Akti­vi­tä­ten motivieren.


MXV_2493Gene­ral­se­kre­tär Leon Sonntag

Alter: 23
Geburts­ort: Müns­ter, Westphalen
Uni, Semes­ter: Frei­burg, 5.
Lieb­lings­kurs: Phan­tom I
Hass­kurs: Bio­che­mie

War­um Zahnmedizin?
Bas­teln, Wer­keln und “Fri­ckeln” war schon immer mein Ding. Ästhe­tik begeis­tert mich, Selb­stän­dig­keit reizt mich.

 

Leon wür­de ger­ne mal mit Leo­nar­do da Vin­ci plau­dern, am liebs­ten in Wien bei einem ziem­lich guten Kakao von Sacher. Im BdZM will er sich für eine wei­te­re stär­ke­re Wahr­neh­mung unter den Stu­den­ten ein­set­zen und den Bun­des­ver­band zu einem Organ machen, wel­ches zwei­fel­los unter allen Stu­den­ten für kon­struk­ti­ven Ein­fluss auf die zahn­me­di­zi­ni­sche Aus­bil­dung steht. Leon schätzt die Gemein­schaft – Fami­lie, Freun­de, Semes­ter und Fach­schaft. Mit Zug setzt er sich für die Grup­pe ein. „Was mich antreibt? Das Stre­ben nach Glück“. Das Früh­stück fruch­tig, der Humor schwarz. Die Koch­zei­le mei­ner Woh­nung „that’s whe­re the magic hap­pens“. „Den BdZM möch­te ich opti­mal stüt­zen, mit Rat und Tat zur Sei­te stehen.“

 


MXV_2512Vor­stand für Öffent­lich­keits­ar­beit Lot­ta Westphal

Alter: 23
Geburts­ort: Itze­hoe, Holstein
Uni, Semes­ter: Wit­ten, 5.
Lieb­lings­kurs: Che­mie
Hass­kurs: Phy­sio­lo­gie

Was ich im BdZM bewir­ken möchte?
Ein akti­ven und Lösungs­ori­en­tier­ten Aus­tausch unter allen Universitäten.

 

Man­che Din­ge kann man nicht kaufen.“Diese sind es die Lot­ta motivieren.„Der Weg ist das Ziel.“ „Der wich­tigs­te Wert? Lebens­wert“. Ide­en und Gedan­ken hat Lot­ta vie­le, in Kana­da wan­dern und dort einen Lachs am Feu­er gril­len. Ein Urlaub im Grü­nen — Son­ne, Strand und Wind. Ken­nen Sie Urlaubspiraten.de? Selbst­be­stim­mung, Selbst­stu­di­um, Unab­hän­gig­keit. Ein­fach Zeit haben dazu­sit­zen, einen Tee zu trin­ken und zu gucken. Der eige­ne Anspruch treibt Lot­ta an. Fei­ern wir, ster­ben wir, fei­ern wir nicht, ster­ben wir, also fei­ern wir! Im BdZM freut sich Lot­ta auf ein enga­gier­tes Team —  um in die­sem Din­ge zu ver­än­dern, zu ver­bes­sern und zu erschaffen.


MXV_2476Vor­stand für Kom­mu­ni­ka­ti­on Sabri­na Knopp

Alter: 25
Geburts­ort: Köln, Westfalen
Uni, Semes­ter: Köln, 9.
Lieb­lings­kurs: Pro­the­tik, Kons 1 und Geschich­te der Zahnmedizin
Hass­kurs: His­topa­tho und KFO-Technik

War­um BdZM?
Weil mich inter­es­siert, wie das Stu­di­um an andern Unis zugeht, und ich hel­fen möch­te, posi­ti­ve Bei­spie­le natio­nal zu ver­wirk­li­chen, um den Stu­die­ren­den ein bes­se­res Stu­di­um zu ermöglichen.

Mor­gens Kaf­fee, abends Wein. Lieb­lings­film? Ich hab kei­ne Zeit für­so­was! Geht Pro­the­sen­po­lie­ren als Hob­by durch? Lieb­lings­klei­dungs­stück? Ich mag sie alle und dis­kri­mi­nie­re ein­zel­ne nur ungern.“Zuverlässigkeit und Ehr­lich­keit sind Sabri­na wich­tig. Gemein­sam schafft man am meis­ten. Man sagt, ich kann gut orga­ni­sie­ren und sei sehr hilfs­be­reit. Noto­risch zu wenig habe ich Zeit. Wäre mor­gen frei, könn­te ich mir was Akti­ves und Läs­si­ges über­le­gen, wür­de aber höchst­wahr­schein­lich halt schla­fen. Was mich antreibt? Vor allem der Anspruch an mich selbst, den Beruf den ich ergrei­fen möch­te mög­lichst gut zu erler­nen. In sechs Jah­ren bin ich hof­fent­lich appro­biert, Mas­ter­stu­di­um wäre nett, die Dok­tor­ar­beit fer­tig. Erstaun­lich hilf­reich kam mir die Erkennt­nis, dass man nicht alles ändern kann, was einen stört, aber gera­de im Hin­blick auf das Stu­di­um soll­te man sich auch nicht alles gefal­len las­sen. Urlaub? Irgend­wo­h­in­flie­gen und back­pa­cken. Mit der Fäh­re von Van­cou­ver nach Alas­ka und dann dort im Schnee tol­len. Zwi­schen 10 und 20 war mei­ne größ­te Her­aus­for­de­rung, her­aus­zu­fin­den, was ich mit mei­nem Leben anfan­gen will.

Die Auf­ga­be des BdZM sehe ich im natio­na­len Aus­tausch sowie Pro­ble­me anzu­ge­hen, die das Zahn­me­di­zin­stu­di­um gene­rell betref­fen. In den nächs­ten zwei Jah­ren vor allem die Novel­lie­rung der Appro­ba­ti­ons­ord­nung, der Natio­na­le Kom­pe­tenz­ba­sier­te Lern­ziel­ka­ta­log Zahn­me­di­zin und die damit ver­bun­de­nen Verwerfungen.


MXV_2523Imme­dia­te Past Pre­si­dent Kai Becker

Alter: 22
Geburts­ort: Ham­burg
Uni, Semes­ter: Ham­burg, Staatsexamen.
Lieb­lings­kurs: Ori­en­tie­rungs­wo­che der Erstsemester
Hass­kurs: Der­ma

Was mich antreibt?
Der Bio­che­mi­ker sagt: “ATP”, der Phi­lo­soph sagt: “Das wär ja zu einfach”.

 

Gibt es wirk­lich Zahn­ärz­te, die ergo­no­misch behan­deln?“, Kai stellt die gro­ßen Fra­gen. Meist wäh­rend er sei­ne Tief­schlaf­pha­sen ver­liert. „Was mich an mei­nem Stu­di­um bis­her stört? Dar­über schrei­be ich bei Gele­gen­heit mal einen Tau­send­sei­ter“. Am liebs­ten wür­de er dar­über mal mit „Anonym“ aus Han­no­ver dis­ku­tie­ren. Wich­tig ist ihm Mut. Gäbe es neben Abi und Zahn­me­di­zin kei­ne wei­te­ren Sta­tio­nen in sei­nem Leben, würde er sich schä­men. Noto­risch zu weni­ge Minu­ten pro Stun­de blei­ben meist zu vie­le Punk­te auf der To-do-Lis­te. Kai ist ein Typ, der drauf­hält, etwas was er vom Regat­ta­se­geln mit­ge­nom­men hat. „Wie ich mei­ne Prio­ri­tä­ten setz­te? Rich­tig.“ Kon­ser­va­tis­mus nervt ihn gewal­tig. Kaf­fee oder Tee? Schmeckt Kai bei­des fan­tas­tisch, und treibt sei­ne Lern­kur­ve in schwin­del­erre­gen­de Höhen. Satt wird er eigent­lich nie, auch vom herz­haf­ten Frühstück nur spär­lich. „Nicht nur machen,vorher auch mal darüber nach­den­ken“. Die zwei Jah­re im BdZM haben mich als Per­son nach vor­ne gebracht.


Quel­le: Den­t­af­resh #2 2016